Mann nach gescheiterter AWS-Bombenaktion verhaftet

Cyber Security News

Ein Mann aus Wichita Falls wurde angeklagt, nachdem er angeblich geplant hatte, ein Amazon Web Services (AWS)-Rechenzentrum in Virginia zu sprengen.

Seth Aaron Pendley, 28, wurde am vergangenen Donnerstag verhaftet, nachdem er von einem verdeckten FBI-Beamten in Fort Worth etwas besorgt hatte, was er für einen Sprengsatz hielt.

Er wurde wegen eines böswilligen Versuchs, ein Gebäude mit einem Sprengstoff zu zerstören, angeklagt, nachdem eine besorgte Person “alarmierende” Aussagen, die er auf einem Milizgruppenforum unter dem Pseudonym “Dionysus” gemacht hatte, markiert hatte.

Der Benutzer hatte gesagt, dass sie “ein kleines Experiment” planten, das “gefährlich” sein und zu “Tod” führen könnte, so das Department of Justice (DoJ).

Eine Quelle versorgte das FBI mit der E-Mail-Adresse, die mit Dionysus verbunden war, die Pendley’s war. Die Ermittler fanden dann Prahlereien auf seinem Facebook-Konto, dass er am 6. Januar bei dem Aufstand im Kapitol war.

Laut dem DoJ erzählte Pendley Freunden in privaten Nachrichten, dass er mit der Polizei am Gebäude interagierte, obwohl er nicht hineinging. Ein abgesägtes Gewehr, das Pendley nach Washington DC brachte, wurde an diesem Tag offenbar in seinem Auto zurückgelassen.

Später in diesem Monat soll Pendley die verschlüsselte Messaging-App Signal verwendet haben, um mit einer anderen FBI-Quelle zu kommunizieren, die behauptete, er habe von einem Plan gesprochen, C-4-Sprengstoff zu verwenden, um “etwa 70% des Internets auszuschalten.” Er soll der Quelle eine handschriftliche Liste mit Adressen von AWS-Rechenzentren in Virginia gezeigt haben.

Seine Motive sollen darin bestanden haben, die Regierung, Geheimdienste und Strafverfolgungsbehörden sowie die “Oligarchie”, die das Land regiert, zu stören.

Am 31. März soll die gleiche Quelle Pendley einem FBI-Undercover-Agenten vorgestellt haben, der sich als Sprengstoffhändler ausgab.

Nachdem er den gefälschten Sprengstoff, der ihm von dem Beamten übergeben wurde, abgeholt hatte, soll Pendley ihn in sein Auto gelegt haben, woraufhin er verhaftet wurde.

Bei einer Verurteilung drohen Pendley bis zu 20 Jahre Gefängnis.

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