70 % der Unternehmen sehen sich aufgrund der #COVID19-Pandemie neuen Sicherheitsherausforderungen gegenüber

Cyber Security News

Eine neue Studie des Endpoint-Management- und Sicherheitsanbieters Tanium hat ergeben, dass sieben von zehn Unternehmen berichten, dass sie aufgrund der COVID-19-Pandemie vor neuen Sicherheitsherausforderungen stehen.

Der Bericht des Unternehmens mit dem Titel “IT Leads the Way: How the Pandemic Empowered IT” skizziert die Auswirkungen der Fernarbeit auf Unternehmen und ihre Strategien, sich darauf einzustellen.

Etwa 88 % der 500 befragten IT-Entscheider in Großbritannien und den USA gaben an, dass sie vor der Pandemie ein gewisses Vertrauen in ihre Fähigkeit hatten, Remote-Arbeit vollständig und sicher zu unterstützen. Als jedoch die Einschränkungen der sozialen Distanz viele Büros zur Schließung zwangen und schnell eine massenhafte Remote-Arbeit einführten, fanden es nur 39 % der Unternehmen einfach, die Mitarbeiter tatsächlich zu versetzen.

Um die daraus resultierenden Sicherheitsherausforderungen zu verdeutlichen, gaben die Befragten an, dass das Risikoverhalten von Mitarbeitern, die aus der Ferne arbeiten, zugenommen hat, darunter das Speichern sensibler Daten (41 %), das Anklicken von Phishing-E-Mails (38 %) und unangemessene Administratorzugriffe (37 %). Darüber hinaus gaben 30 % an, dass sie beobachtet haben, dass ihre Endanwender ihre Software nicht aktualisieren.

Der Bericht wies darauf hin, dass die starke Zunahme der Nutzung von Schatten-IT/unerlaubten Apps, Chat- oder Konferenz-Apps und Dateifreigaben von Drittanbietern einen direkten Einfluss auf die organisatorischen Sicherheitsherausforderungen hat, die durch die zunehmende Remote-Arbeit entstehen.

In Bezug auf Maßnahmen, die von Organisationen ergriffen wurden, um neuen, COVID-19-bedingten Sicherheitsrisiken zu begegnen, wurden Investitionen in Daten- und Informationssicherheit (63 %), Bedrohungserkennung (60 %), Sicherheits-/Compliance-Software und -Services (59 %) und Gerätemanagement (50 %) genannt. Darüber hinaus beschleunigten 38 % der Unternehmen im Vergleich zu ihren Plänen vor der Pandemie die Investitionen in Technologien, die eine Zero-Trust-Architektur unterstützen, wobei 55 % und 51 % die Investitionen in Identitäts- und Zugriffsmanagement bzw. sicheren adaptiven Zugriff beschleunigten.

Am interessantesten ist jedoch die Tatsache, dass nur 33 % der Befragten die Verbesserung der Cybersicherheit als eine ihrer drei wichtigsten IT-Initiativen für 2021 ansahen, was mögliche Bedenken hinsichtlich der Priorisierung der Cybersicherheit in diesem Jahr aufkommen lässt.

“Unsere verteilte Belegschaft bedeutet das Ende des Netzwerkperimeters, wie wir es kennen, und den Aufstieg des Endpunkts”, sagte Chris Hodson, globaler CISO von Tanium, “aber die Verwaltung und Sicherung von Endpunkten erfordert Sichtbarkeit und Kontrolle. Man kann nicht sichern, was man nicht sehen kann. Wie die Studie zeigt, ist es entscheidend, dass IT-Teams weiterhin in Lösungen investieren, die Datensilos aufbrechen und Automatisierung ermöglichen, um Verwaltbarkeit, Sicherheit und Einblick für ihre Endpunkte zu gewährleisten.”

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