INSA gründet Unterausschuss für kritische Infrastrukturen

Cyber Security News

Der Cyber Council der Intelligence and National Security Alliance (INSA) hat ein neues Critical Infrastructure Subcommittee gegründet.

Die Schaffung der Delegation wurde gestern offiziell bekannt gegeben, zusammen mit einem Überblick über die Mission des Unterkomitees.

Das Hauptziel der neu gebildeten Versammlung wird es sein, Cyber-Bedrohungen für Amerikas kritische Infrastrukturen zu bewerten und Maßnahmen zu untersuchen, die von der Regierung und der Industrie ergriffen werden, um die wichtigen Netzwerke der Nation zu sichern.

Private Infrastrukturen der Verteidigungsindustrie, der Telekommunikation, des Finanzwesens und der Energie- und Elektrizitätswirtschaft werden daraufhin untersucht, welche Auswirkungen sie auf die nationale Sicherheit haben könnten.

Ein weiteres Ziel, das sich die Gruppe gesetzt hat, ist die Förderung von Strategien, die Cyber-Bedrohungen für ausgewählte kritische Infrastrukturbetriebe abschwächen.

Das Unterkomitee trifft sich vierteljährlich und hat sich zum Ziel gesetzt, den Geist der Zusammenarbeit zu fördern, indem es Hindernisse für eine stärkere Zusammenarbeit zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor identifiziert und anspricht, mit besonderem Fokus darauf, wie dies durch Sector Coordinating Councils (SCCs), Information Sharing and Analysis Centers (ISACs) und andere Foren erreicht werden kann.

INSA sagte, dass das Ziel des Unterkomitees auch ist, “als Forum für Regierungs- und Industrieexperten zu dienen, um Perspektiven auszutauschen, neue Erkenntnisse zu entwickeln, Risiken besser zu berücksichtigen, Resilienz aufzubauen und Best Practices zu fördern.”

Chris Boyer, Vice President of Global Security and Technology Policy beim Telekommunikationsriesen AT&T, wurde zum Vorsitzenden des Unterausschusses ernannt.

Die Positionen der stellvertretenden Vorsitzenden wurden von Rich Johanning, Vice President für Mission Engineering bei Amentum, und Sydney Jones, Leiterin des externen Teams für globale Informationssicherheit bei der CME Group, übernommen.

Zu den ersten Bereichen, auf die sich das Unterkomitee konzentrieren wird, gehören Bedrohungsberichte über Cyber-Bedrohungen für kritische Infrastrukturen, die Sicherung von Lieferketten für kritische Infrastrukturen und die Beschleunigung des Prozesses zur Sicherung von Genehmigungen für kritische Infrastrukturen.

Sie werden auch einen Blick darauf werfen, wie die Geschwindigkeit der Deklassifizierung und der Veröffentlichung von Tearline-Berichten verbessert werden könnte, um eine schnellere Reaktion der Industrie auf Cyber-Bedrohungen zu ermöglichen.

INSA-Vizepräsident für Politik Larry Hanauer sagte: “Es ist entscheidend, dass Regierungsbehörden und Betreiber kritischer Infrastrukturen ihre Zusammenarbeit im Bereich Cybersicherheit verbessern und Informationen über Cyber-Bedrohungen effektiver austauschen.”

Einige Teile dieses Artikels stammen aus:
www.infosecurity-magazine.com