Shopper wählen Gast-Kassen über Sicherheitsbedenken

Cyber Security News

Ein Viertel (22%) der Käufer nutzen Gast-Kassen, weil sie Bedenken haben, mehr persönliche Daten an E-Commerce-Anbieter zu übermitteln, so eine neue Studie.

Der E-Commerce-Suchspezialist Empathy.co beauftragte Censuswide mit der Befragung einer repräsentativen Stichprobe von 4000 britischen Verbrauchern, um deren Online-Präferenzen besser zu verstehen.

Sie ergab ein weit verbreitetes Misstrauen gegenüber Online-Shops und den Wunsch nach mehr Kontrolle über persönliche Daten.

Nur 13 % gaben an, dass sie sich überhaupt keine Sorgen darüber machen, wie ihre Daten verwendet werden, während mehr als zwei Fünftel (42 %) angaben, dass sie besonders vorsichtig sind, wenn sie persönliche Daten angeben und rechtliche Hinweise akzeptieren.

Weitere zwei Fünftel (40%) stimmten zu, dass sie es nicht mögen, wenn sie nach unnötigen oder sensiblen Daten gefragt werden.

Sie haben Recht, besorgt zu sein. Obwohl es strenge GDPR-Regeln darüber gibt, was Organisationen mit den Informationen der Betroffenen tun dürfen und wie sie diese schützen müssen, bleiben Online-Händler ein beliebtes Ziel für Betrüger.

Eine häufige Taktik ist die Kontoübernahme (ATO), bei der Betrüger mit Hilfe von Credential Stuffing oder anderen Maßnahmen die Online-Konten von Kunden knacken und die darin gespeicherten persönlichen Daten plündern oder versuchen, Einkäufe mit gespeicherten Karten zu tätigen.

Eine Umfrage des auf Betrugsprävention spezialisierten Unternehmens Ravelin vom April ergab, dass 45 % der globalen Einzelhändler in letzter Zeit einen Anstieg der ATO verzeichnen. Im Oktober 2020 behauptete Akamai, dass 60 % der in den letzten zwei Jahren entdeckten Credential Stuffing-Angriffe auf den Einzelhandel, das Gastgewerbe und die Reisebranche abzielten, wobei die meisten dieser Angriffe (über 90 %) Einzelhändler betrafen.

Die Untersuchung von Empathy ergab außerdem, dass 28 % der Verbraucher Informationen von Marken, die sie nicht mögen oder denen sie nicht vertrauen, zurücknehmen möchten, während 37 % mehr Kontrolle über die Daten wünschen, die Unternehmen über sie haben.

Diese Äußerungen könnten ein Zeichen dafür sein, dass die Verbraucher sich ihrer Rechte unter der DSGVO noch nicht bewusst sind, die Bestimmungen für Datensubjekte enthält, die ihre Daten unter dem “Recht auf Löschung” löschen lassen wollen.

Es gibt auch Teile des Gesetzes, die es Verbrauchern erleichtern, Einspruch gegen die Verarbeitung ihrer Daten zu erheben und/oder zu überprüfen, ob ihre Zustimmung zur Verarbeitung in Kenntnis der Sachlage und aus freien Stücken erteilt wurde.

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