Splunk erwirbt TruSTAR

Cyber Security News

Das kalifornische Tech-Unternehmen Splunk hat seine Absicht bekannt gegeben, die in San Francisco ansässige Cloud-native Sicherheitsfirma TruSTAR zu übernehmen.

Die Anbieter von Data-to-Everything-Plattformen teilten am Dienstag die Nachricht von der geplanten Übernahme mit. Die Bedingungen des Deals wurden nicht bekannt gegeben.

TruSTAR wurde 2016 von Patrick Coughlin und Paul Kurtz mit dem Ziel gegründet, die Erkennung und Reaktion auf Bedrohungen einfacher und effizienter zu gestalten. Das Unternehmen hat mehr als 50 Kunden, darunter BNP Paribas, LogMeIn und Rackspace.

“Sie teilen unsere Leidenschaft für den Wert von Daten und die Kraft, Daten in Handlungen zu verwandeln”, sagte Sendur Sellakumar, Senior Vice President, Cloud und Chief Product Officer von Splunk.

“Ich bin sehr beeindruckt von dem Wachstum nicht nur ihrer Lösung, sondern auch ihres Unternehmens.”

Sellakumar fuhr fort, drei Kernprinzipien zu identifizieren, die Splunk und TruSTAR teilen. Das erste davon ist die Ansicht, dass Unternehmen “eine einheitliche, datenzentrierte Ansicht über ihre Cloud-Umgebungen hinweg benötigen, gepaart mit den richtigen Analysen zur richtigen Zeit, für intelligente Erkennung und Reaktion.”

Laut Sellakumar vertreten beide Unternehmen auch die Auffassung, dass der effektivste Weg zur Steigerung der Effizienz im SOC darin besteht, “Daten mit einem Fokus auf Automatisierung zu priorisieren und so die MTTD- und MTTR-Ergebnisse zu verbessern.”

Das dritte Prinzip, an dem TruSTAR und Splunk festhalten, ist, dass “die Verwaltung und Integration interner und externer Informationsquellen die Ergebnisse im gesamten Lebenszyklus der Sicherheitsoperationen beschleunigt und den Kunden einen entscheidenden und zeitnahen Mehrwert liefert”, so Sellakumar.

TruSTAR ist bekannt für seine Intelligence Platform, mit der seine Kunden alle Quellen von Security Intelligence über ihre Teams, Tools und Partner hinweg operationalisieren können.

Sollte die Übernahme wie geplant über die Bühne gehen, werden die Fähigkeiten von TruSTAR der Splunk Data-to-Everything Platform hinzugefügt, so dass Kunden ihre Erkennungs- und Reaktions-Workflows mit Informationen aus Bedrohungsdatenquellen von Drittanbietern sowie aus ihren internen historischen Daten selbständig verbessern können.

“Wir haben TruSTAR gegründet, um Sicherheitsteams dabei zu helfen, das Signal in ihren Daten freizulegen, um die Automatisierung zu beschleunigen und den nahtlosen Austausch von Informationen zu ermöglichen, während gleichzeitig die Privatsphäre in der Cloud gewahrt bleibt”, sagt TruSTAR-CEO Coughlin.

“Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit Splunk. Die Kombination von TruSTAR mit der führenden Unternehmensdatenplattform von Splunk wird Sicherheits- und IT-Teams auf eine neue Ebene der Integration, Automatisierung und Ausfallsicherheit bringen.”

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