Amerikanische Unternehmen nehmen Cybersecurity nicht ernst

Cyber Security News

Mehr als die Hälfte der Amerikaner sind der Meinung, dass ihre Unternehmen während der globalen Gesundheitspandemie mehr für die Cybersicherheit hätten tun können, so eine neue Umfrage.

Im Februar befragte das Tech-Unternehmen Lynx Software 1.000 Amerikaner, die während der Pandemie beschäftigt waren, über den Ansatz ihres Arbeitgebers zur Cybersicherheit seit dem Ausbruch von COVID-19. Von den Befragten sagten 51%, dass ihre Unternehmen die Cybersicherheit nicht ernst genommen haben.

Fast die Hälfte (48%) sagte, dass sie nicht wissen, dass ihr Unternehmen seit dem Auftreten des neuartigen Coronavirus strenge IT-Sicherheitsrichtlinien implementiert hat.

Knapp zwei Drittel (60 %) sagten, dass ihnen die Verwendung bestimmter Tools oder Apps, die nicht den hohen Sicherheitsstandards entsprechen, nicht untersagt wurde.

Die Umfrage ergab auch, dass Unternehmen in Bezug auf die Gerätenutzung entspannt sind: 65 % der Befragten gaben an, dass ihr Unternehmen ihnen erlaubt, ihren Arbeitscomputer für den Zugriff auf persönliche Dienste zu verwenden. Drei Viertel (76 %) gaben an, dass sie zumindest manchmal ein privates Gerät für die Arbeit nutzen.

Auf die Frage, wie sie ihre Erfahrungen mit Cyberangriffen während der Pandemie beschreiben, gaben fast 4 von 10 (36 %) der Befragten an, dass sie seit Beginn von COVID-19 von einem Cyberangriff betroffen waren oder jemanden kennen, der davon betroffen war.

Eine große Mehrheit der Befragten (69 %) gab an, dass sie sich während COVID-19 mehr Sorgen über Cybersecurity-Risiken machen als vor der Pandemie, da eine Perimeter-basierte Sicherheit nicht mehr möglich ist.

Weniger als die Hälfte (49 %) der Befragten gaben an, dass die Cybersicherheit im Unternehmen seit Beginn der Pandemie verbessert wurde.

Auf die Frage nach ihrer größten Sorge um die Cybersicherheit gaben 54 % der Befragten an, dass ihre größte Sorge darin besteht, dass ihre persönlichen Daten kompromittiert werden könnten.

“Unternehmen aller Art müssen vorrangig nach Möglichkeiten suchen, die Endpunkte der Geräte ihrer Mitarbeiter zu sichern, egal ob es sich dabei um Laptops, Edge-Server oder irgendetwas dazwischen handelt, vor allem in der Zero-Trust-Umgebung, in der wir leben. Für IT-Teams muss dies keine unerschwinglichen Kosten oder Leistungseinbußen bedeuten”, sagt Arun Subbarao, Vice President of Engineering and Technology bei Lynx Software.

“Wir bei Lynx befürworten ein erhöhtes Sicherheitsbewusstsein in der IT, um Risiken zu bekämpfen, die durch den zunehmend virtuellen Lebensstil der Menschen seit COVID-19 entstanden sind.”

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