Sicherheitsberater wegen Cyberstalking angeklagt

Cyber Security News

Ein Cybersecurity-Berater aus Seattle wurde von einem Bundesgericht wegen Cyberstalking in mehreren Fällen angeklagt.

Sumit Garg wird beschuldigt, eine umfangreiche, jahrelange Cyberstalking-Kampagne gegen eine Frau geführt zu haben, mit der er und seine Frau früher eine Zwei-Zimmer-Wohnung im Stadtteil Belltown in Seattle geteilt haben.

Der 31-Jährige richtete angeblich sexuell explizite Nachrichten und Social-Media-Posts an die Frau und schickte Drohungen an sie, ihre Familienmitglieder und ihren Freund.

Als das Opfer zur Polizei ging, um Gargs angebliche Verbrechen zu melden, bedrohte der Cybersecurity-Spezialist angeblich den mit der Untersuchung des Falles beauftragten Detektiv der Polizei von Seattle.

Er wird außerdem beschuldigt, den Onkel seines angeblichen Opfers bedroht zu haben, der sie bei der Erlangung einer zivilrechtlichen Schutzanordnung vertrat.

Garg soll sogar den stellvertretenden Staatsanwalt bedroht haben, der eine illegale Stalking-Display gegen den Berater eingereicht hat.

Gerichtsdokumente besagen, dass im Jahr 2019, während Garg und seine Ehefrau mit dem Opfer lebten, Garg schlich sich in das Zimmer des Opfers und griff ohne ihre Zustimmung auf ihr Tagebuch zu und hinterließ Fingerabdrücke auf mehreren Seiten.

Das Tagebuch enthielt intime Details über das Privatleben des Opfers und frühere Beziehungen. Nachdem er es gelesen hatte, gab Garg ihr den Spitznamen Spicy.

Das Opfer zog im Juli 2019 aus der Wohnung aus, nachdem es angeblich Drohbotschaften von Garg erhalten hatte und durch sein Verhalten während einer verbalen Auseinandersetzung über Pläne für den Besuch ihrer Freunde von außerhalb des Staates verängstigt war.

Aus Angst um ihre Sicherheit stellte das Opfer eine Schutzanordnung gegen Garg aus. Der Berater unterzeichnete eine Vergleichsvereinbarung zur Beilegung des Zivilprozesses und stimmte zu, keinen weiteren Kontakt mit dem Opfer zu haben.

Garg wird vorgeworfen, dem Opfer Fotos von ihrer neuen Wohnung und ein Video von sich selbst in der Lobby des Gebäudes geschickt zu haben.

In den Gerichtsdokumenten wird behauptet, dass Garg und andere von etwa November 2019 bis März 2021 über ein Dutzend Opfer über das Internet belästigt und eingeschüchtert haben.

Garg erstellte angeblich Drohbotschaften und erstattete falsche Berichte an die Strafverfolgungsbehörden, um die Illusion zu erwecken, er sei ein Opfer des Cyberstalking-Schemas und nicht dessen Täter.

Garg ist angeklagt wegen Verschwörung zum Cyberstalking, dreimaligem Cyberstalking unter Verletzung einer strafrechtlichen Anordnung und zweimaligem Cyberstalking.

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