Hund hilft Kindern, online sicher zu bleiben

Cyber Security News

Ein fiktiver Hund soll in einem neuen Buch, das vom stellvertretenden CISO von Fortinet mitverfasst wurde, Grund- und Mittelschulkindern beibringen, wie man einen sicheren digitalen Fußabdruck pflegt.

Lacey, das Hündchen, ist die Schöpfung von Renee Tarun, einer Cybersecurity-Veteranin mit zweieinhalb Jahrzehnten Erfahrung. Die Figur basiert auf Taruns schokoladenfarbenem Labrador Lacey, der vor drei Jahren im Alter von 15 Jahren starb.

In Cyber Safe: A Dog’s Guide to Internet Security” zeigt Lacey ihrer Freundin Gabbi, der Katze, wie man das Internet sicher nutzt. Fortinet wird Kopien des Buches im Rahmen der Initiativen des NSE Training Institute zur Schließung der Qualifikationslücke an Schulen in den gesamten Vereinigten Staaten verteilen.

Gegenüber dem Infosecurity Magazine beschrieb Tarun, was sie dazu inspirierte, das Buch zu schreiben: “Da ich seit über 25 Jahren im Cyberbereich tätig bin, bei Geheimdiensten und Strafverfolgungsbehörden und jetzt im privaten Sektor bei Fortinet, weiß ich, dass Kinder ein verletzliches und lukratives Ziel für Identitätsdiebe und für diejenigen sein können, die noch viel Schlimmeres vorhaben.

“Kinder verbringen heutzutage viel mehr Zeit online. Das Internet kann ein großartiger Ort für Kinder sein, um zu lernen, sich mit Freunden zu treffen usw. Es kann sie aber auch in Gefahr bringen. Als Elternteil von zwei Kindern weiß ich, wie wichtig es ist, Kindern beizubringen, wie sie sich überall sicher verhalten können, auch im Internet.”

Auf die Frage, wie sie die Tiere auswählte, über die sie schreiben wollte, sagte Tarun: “Ein Hund und eine Katze sind sehr beziehbare Haustierfiguren für Kinder. Ich wählte den Hund aufgrund meiner Erfahrungen mit meinem eigenen Hund, Lacey.

“Sie war ein sehr loyaler, beschützender Hund. Sie war auch sehr schlau; sie fand heraus, wie man Türen und Campingzelte ganz alleine öffnet! Normalerweise war Essen im Spiel.”

Das Buch konzentriert sich darauf, Kindern die Grundlagen einer guten Cyber-Hygiene beizubringen, wie z. B. Geräte auf dem neuesten Stand zu halten, und Sicherheitspraktiken wie den Schutz persönlicher Daten.

“Dies sind grundlegende Konzepte, die jeder (auch Erwachsene) kennen und weiter praktizieren sollte”, so Tarun.

“Leider erleben wir immer wieder Datenschutzverletzungen und die Preisgabe persönlicher Daten, weil die Grundlagen nicht beachtet werden und menschliches Versagen vorliegt.”

Tarun plant das nächste Buch in einer Serie, die sich mit Kindern, Cyber und weiteren Tier-Duos beschäftigt.

Einige Teile dieses Artikels stammen aus:
www.infosecurity-magazine.com