Reality-Show-Mitglieder mit Telemarketing-Betrug angeklagt

Cyber Security News

Zwei Darsteller einer amerikanischen Reality-TV-Show wurden im Zusammenhang mit einem landesweiten Telemarketing-Betrug angeklagt, dem ältere Menschen zum Opfer fielen.

Real Housewives of Salt Lake City Stars Jennifer Shah und Stuart Smith wurden am 30. März verhaftet und mit Verschwörung zu begehen Draht Betrug und Verschwörung zur Geldwäsche zu begehen angeklagt.

Es wird behauptet, dass die 47-jährige Shah und der 43-jährige Smith von 2012 bis März 2021 Hunderte von Opfern in den gesamten Vereinigten Staaten betrogen haben, indem sie “Lead-Listen” für fiktive Geschäftsmöglichkeiten verkauften.

Den Opfern, von denen viele 55 Jahre oder älter waren, wurden Dienstleistungen verkauft, die ihre Online-Geschäfte angeblich einfacher zu verwalten, effizienter oder profitabler machen sollten.

Als Gegenleistung für die Zahlung wurden den Opfern elektronische oder Papierbroschüren zugeschickt oder es wurden “Coaching-Sitzungen” angeboten.

Das Justizministerium stellte jedoch in einer Pressemitteilung vom 30. März fest, dass “die Angeklagten zu keinem Zeitpunkt die Absicht hatten, dass die Opfer die versprochenen Renditen für ihre beabsichtigte Investition tatsächlich verdienen würden, noch haben die Opfer tatsächlich solche Renditen verdient.”

Es wird behauptet, dass die Angeklagten, die beide in Utah ansässig sind, hart gearbeitet haben, um ihre Beteiligung an dem betrügerischen Schema zu verbergen, indem sie verschlüsselte Nachrichten verwenden, um mit ihren Mitverschwörern zu kommunizieren, ihre Geschäftseinheiten unter Verwendung von Namen Dritter zu gründen und betrügerisch erhaltene Erlöse auf Offshore-Bankkonten zu platzieren.

Manhattan US-Staatsanwalt Audrey Strauss sagte: “Jennifer Shah, die sich selbst als wohlhabende und erfolgreiche Geschäftsfrau im ‘Reality’-Fernsehen darstellt, und Stuart Smith, der als Shahs ‘erster Assistent’ dargestellt wird, haben angeblich ‘Lead-Listen’ von unschuldigen Personen für andere Mitglieder ihres Schemas erstellt und verkauft, um wiederholt zu betrügen.

“In Wirklichkeit und wie behauptet, waren die sogenannten Geschäftsmöglichkeiten, die den Opfern von Shah, Smith und ihren Mitverschwörern aufgedrängt wurden, nur betrügerische Schemata, motiviert durch Gier, um das Geld der Opfer zu stehlen.”

Shah, aus Park City, und Smith, aus Lehi, sind jeweils angeklagt in einem Anklagepunkt der Verschwörung zur Begehung von Drahtbetrug in Verbindung mit Telemarketing, durch das sie 10 oder mehr Personen über 55 Jahren zum Opfer fielen, sowie in einem Anklagepunkt der Verschwörung zur Begehung von Geldwäsche.

Wenn sie in beiden Anklagepunkten verurteilt werden, droht jedem Angeklagten eine Höchststrafe von 50 Jahren Gefängnis.

Einige Teile dieses Artikels stammen aus:
www.infosecurity-magazine.com