K-12 Schulbezirke versagen bei der Cloud-Sicherheit

  • Laut einer neuen Studie sind amerikanische K-12-Schulbezirke anfällig für Cyberangriffe auf Daten in Cloud-Anwendungen.

    In einer vom EdWeek Research Center durchgeführten und von der Plattform ManagedMethods für die Sicherheit von Cloud-Anwendungen und die Überwachung der Sicherheit von Schülern in Auftrag gegebenen Studie wurden Administratoren von Schulbezirken zu ihren Cybersicherheitsstrategien befragt.

    Die Online-Umfrage wurde zwischen dem 14. Juli und dem 15. September 2021 von 214 Administratoren ausgefüllt, die angaben, dass sie mindestens einen mittleren Einfluss auf Technologieentscheidungen haben. Zu den Befragten gehörten 54 Technologiebeauftragte, 52 Distriktsuperintendenten und 30 Leiter von Lehrplänen und Unterricht.

    Die Forscher fanden heraus, dass 30 % der K-12-Schulbezirke nicht über eine Cloud-Sicherheitsplattform verfügen, um die in Cloud-Anwendungen gespeicherten Daten zu überwachen und zu schützen.

    Die Hälfte der Befragten gab an, entweder keine Plattform zu haben oder keine Ahnung zu haben, ob in ihrem Bezirk eine Plattform implementiert wurde.

    Fast ein Drittel (31 %) wusste nicht, ob ihre Cybersicherheitsplattform das Risikoniveau von Dateien, die mit Nutzern außerhalb der Domäne des Distrikts geteilt werden, konsequent überwacht oder auf mögliche Verstöße gegen staatliche Vorschriften achtet.

    Auf die Frage, ob ihre Cybersicherheitsplattform das Risikoniveau von Dateien überwacht, die innerhalb ihrer Domäne geteilt oder hochgeladen werden, oder ob sie meldet, wer Zugriff hat, antworteten 28 % der Befragten, dass sie dies nicht wissen.

    Bei der Beschreibung der Daten, die sie in der Cloud speichern, gaben viele der Befragten (69 %) an, dass sie ihre Personalsysteme entweder bereits dort gespeichert haben oder planen, sie dorthin zu verlagern.

    Die meisten Befragten (86 %) gaben an, dass sie Cloud-basierte Lernmanagementsysteme (LMS) verwenden oder planen, diese Systeme in die Cloud zu verlagern.

    Die Untersuchung ergab, dass das durchschnittliche Budget, das Distriktadministratoren für Cybersicherheit zur Verfügung steht, 20.000 US-Dollar pro Jahr beträgt, wovon 20 % im Jahr 2022 in den Schutz von Cloud-Anwendungen fließen werden.

    “Schulbezirke sind seit langem führend in der Cloud-Technologie, indem sie Google Workspace und Microsoft 365 Cloud-Anwendungen nutzen. Diese neue Studie zeigt uns, dass sich einige Schulbezirksverwalter der Risiken in Bezug auf Cybersecurity, Sicherheit und Datenschutz nicht bewusst sind, die mit der Nutzung dieser Anwendungen verbunden sind”, so Charlie Sander, CEO von ManagedMethods.

    “Technologieverantwortliche müssen wissen, dass ihre Cloud-Umgebungen anfällig sein können und dass es in ihrer Verantwortung liegt, sie zu sichern.”

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    www.infosecurity-magazine.com